Matcha – der grüne schaumige Tee aus Japan

Matcha – der grüne schaumige Tee aus Japan
 
Haben Sie den Grünen Matcha Tee schon probiert? Nicht nur in der Konsistenz unterscheidet sich der das feine Matcha Pulver vom herkömmlichen Grünen Tee. Auch die Zubereitung und der Geschmack sind einzigartig. In Japan wird der Matcha Tee bereits seit 800 Jahren traditionell getrunken und zur Zubereitung von Gerichten verwendet. Die Grenzen zu Europa haben sich für den Grünen Matcha Tee jedoch erst in den letzten Jahren geöffnet. Der Trend schwappte von Japan nach Hollywood und erreichte Europa. Laut amerikanischem Nachrichtensender CBS News gehört Matcha zu den Trend Foods 2015. Trendig gemacht haben die AntiAging- und Gesundheits-Experten aus USA den grünen Matcha, der wegen der Wirkstoff-Zusammensetzung einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge leistet und ideal zum täglichen Genuss ist. Der Matcha Tee ist entspannend und anregend zu gleich. Wir verraten Ihnen die wichtigsten Infos zu dem giftgrünen Trendgetränk.
 
Woher kommt der Matcha Tee?
Der Matcha Tee ist ein Grüner Tee aus Japan und wird in der Region Nishio bereits seit dem späten 12. Jahrhundert angebaut. Auf Grund der Katastrophe in Fukushima 2011 wurden neue Anbaugebiete für den Tencha-Tee, der Basis für den Matcha Tee ist, erschlossen. Im Süden Japans finden sich identische klimatische Bodenbedingungen in Kyushu, so dass hier unter idealen Umweltbedingungen Matcha Tee angebaut und geerntet wird. 
 
Wie wird der Japanische Grüne Tee – Matcha – hergestellt?
Mit äußerster Sorgfalt sind die Teeblätter des Matcha Tees zu behandeln. Ausschließlich eine Handernte kommt bei den empfindlichen Teeblättern für Matcha in Frage. Damit die ganz jungen Blätter bei der Ernte Anfang Mai nicht beschädigt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Blätter nicht oxidieren, der Geschmack nachhaltig nicht beeinträchtigt wird und die gesundheitsfördernde Wirkung nicht abnimmt. Auch bei der Weiterverarbeitung des speziellen Japanischen Grünen Tees muss es schnell gehen. Nur einige Stunden dürfen zwischen der Ernte und dem Dämpfen der Matcha Tee Blätter liegen, um die Fermentation zu stoppen und Bakterien abzutöten ohne die wertvollen Inhaltsstoffe des Japanischen Matcha Tees zu beeinträchtigen. Bei der anschließenden schonenden Trocknung der Teeblätter verlieren diese bis zu 80 Prozent Gewicht. Der Rohtee, unter Teekennern als Aracha bekannt, ist nun fertig für die Veredelung. 
 
Zur Veredelung des Matchas benötigt es erfahrende Fachkräfte. Die Auslese der Teeblätter findet nach Farbe, Geschmack und Mundgefühl statt. Ausgebildete Teetester teilen die Matcha Teeblätter in Kategorien ein und erstellen einen Blend. Nur so können naturbedingte geschmackliche Schwankungen beim Matcha ausgeglichen werden. Die Matcha Tees werden in über 100 verschiedene Matcha-Kategorien eingeordnet. Alle Matcha Tees zeichnen sich durch die zarte grüne Farbe und den süßlichen Geschmack in verschiedenen Ausprägungen aus. Die Blends (Mischungen aus Erntegängen, Anbaugebieten, Blattfarben) bieten Matcha Liebhabern dezente feine geschmackliche Nuancen des Japanischen Grünen Tees. 
 
Das Mahlen des Tencha Blätter zu feinem Matcha Pulver erfolgt im Reinraum unter keimfreier Umgebung. Mühlsteine aus Granit mahlen die Teeblätter und pulverisieren diese zu feinstem Pulver. Um eine Matcha Dose von 30 g zu füllen, benötigt eine Granitmühle etwa eine Stunde. Nur durch diese alte Japanische Mahltechnik ist gewährleistet, dass die Wirkstoffe und der Geschmack des Matcha Tees erhalten bleiben. 
 
Was unterscheidet Japanischen Matcha vom Grünen Tee?
Weltweit gibt es keinen anderen Tee, der über eine so hohe Konzentration an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, wie der Matcha Tee verfügt. Besonders erwähnenswert sind das Catechin EGCG, ein Antioxidans, das im Matcha Tee in einer bis zu 137-fach höheren Konzentration als in Grünem Tee vorkommet. Als Radikalfänger und als Vorbeugung bei Grippe, sowie bei der Krebstherapie soll EGCG positiv wirken. Zudem wird dem EGCG blutdrucksenkende Wirkung und die Reduzierung der LDL-Cholesterinkonzentration (das schlechte Cholesterin) nachgesagt. Das L-Theanin, eine Aminosäure, wirkt stressreduzierend, als Gegenpool zum Koffein im Japanischen Grünen Tee Matcha. Obwohl Matcha Tee deutlich mehr Koffein als Kaffee enthält, kommt es bei Konsum des Matcha Tees zu einer Steigerung der Konzentration, Leistungsfähigkeit und Stressresistenz ohne aufzupuschen. 
 
Wie wird Matcha richtig zubereitet?
In Japan wird der Matcha Tee bei der traditionellen Teezeremonie aufgebrüht. Zuhause kann man den Matcha Tee aber ganz einfach und schnell zubereiten:
 
1. Kochen Sie 50 ml Teewasser auf und lassen Sie es auf 80 Grad Celsius abkühlen
2. Verwenden Sie ein Gramm Matcha Pulver (knapp ein halber Teelöffel) für eine Matcha Schale Tee und gießen Sie das Wasser über das Grün Tee Pulver. Mit einem Bambusbesen wird der Tee 15 Sekunden aufgeschlagen. Bis der grüne Tee schaumig ist und alle Klumpen aufgelöst sind. Alternativ können Sie hierzu auch einen batteriebetriebenen Milchaufschäumer oder einen elektrischen Matchaquirl verwenden. 
3. Genießen Sie das feine zarte Aroma des  giftgrünen Tees. Wenn Sie zum ersten Mal Matcha Tee trinken, werden Sie überrascht sein von dem einzigartigen Aroma diese Japanischen Grünen Tees. Das intensive, leicht süßlich herbe Bouquet ist unvergleichlich mit anderen Teesorten. 
 
Traditionell wird empfohlen drei Schalen Matcha in Folge zu trinken. Warum? Die erste Matcha Schale zum Einstieg. Bei der zweiten Teeschale denken Sie über das einzigartige Grün Tee Aroma nach. Erst beim Genuss der dritten Matcha Schale können Sie sich ganz auf das Geschmackserlebnis einlassen und eine Freundschaft mit dem erlesenen Japanischen Tee eingehen.  
 
Unser Tipp: Ein Matcha Latte ist eine tolle Alternative zum Latte Macchiatto. Dazu benötigen Sie lediglich 200 ml aufgeschäumte Milch, zu der Sie den aufgeschäumten Matcha geben. Zum Süßen eignen sich Honig oder Zucker. Auch Köche verwenden das Matcha Pulver gerne um Süßspeisen zu verfeinern und Eis zuzubereiten. 
 
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